Gesetzlicher Rahmen

In der gesamten EU existieren eine Reihe gesetzlicher Bestimmungen, die die Medien-Schaffenden dazu anhalten, barrierefreien Content zu produzieren und zur Verfügung zu stellen.

Österreich

  • Bundesverfassungsgesetz Art. 7 (Gleichbehandlung behinderter und nicht behinderter Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens) und Art. 8 (Anerkennung der Gebärdensprache als eigenständige Sprache)
  • UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2006 (ratifiziert 26. Oktober 2008)
  • Bundesgesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz – BGStG)
  • E-Government Gesetz Österreich: Es sind alle öffentlichen Websites barrierefrei zu gestalten. Dabei ist darauf zu achten, dass Inhalte auch in Leichter Lesen Version und in Österreichischer Gebärdensprache angeboten werden.

Deutschland

  • Grundgesetz Art. 3 (3) Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
  • UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen- seit März 2009 in Kraft
  • Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen – BGG
gesetz